Diese Reise ist vollständig ausgebucht!

mit

Wheel of India" und "Günni on Wheels"

15. August bis 30. September 2016

15.08.16 bis 19.08.16 Die Anreise

Am 15. August 2016 treffen wir uns in der kleinen Hafenstadt Ancona, an der Adriaküste in Italien. Hier besteigen wir die Fähre nach Igoumenitsa in Griechenland. In den beiden darauffolgenden Tagen eilen wir auf der Autobahn durch Griechenland, überqueren die Grenze in die Türkei bei Ipsala und erreichen am 17. August Istanbul.

In der kleinen Hafenstadt Ancona beginnt unsere Reise

Früh am nächsten Morgen erreichen wir die Küste Griechenlands...

...und wir verlassen ein Bike nach dem anderen den großen Bauch der Fähre.

Zwei lange Fahrtage und eine Übernachtung in Kavala später stehen wir an der Grenze zur Türkei...

...und am Abend schlendern wir schon durch die Straßen Istanbuls.

Blick über das Goldene Horn auf die Altstadt Istanbuls

19.08.16 bis 24.08.16 Durch die Türkei

Nachdem wir uns einen ganzen Tag ausgiebig dieser Stadt, die man zu Recht das Tor nach Asien nennt, gewidmet haben, setzen wir mit der Fähre über zum asiatischen Teil der Türkei und durchqueren das Land bis zur türkisch-georgischen Grenze bei Türkgözü. Unterwegs besuchen wir die alte osmanische Stadt Safranbolu, stoßen in Amasra aufs Schwarze Meer und schlängeln uns an der felsigen zerklüfteten Küste entlang bis Trabzon. Hier wenden wir uns ins Landesinnere für einen Besuch des Sumela Klosters in Maçka. Weiter geht es wieder zur Küste und durchs Pontische Gebirge bis zur Grenze nach Georgien.

Wie ein Freiluftmuseum: Die osmanische Stadt Safranbolu

Amasra, die historische Hafenstadt am Schwarzen Meer

Immer wieder entdecken wir kleine malerische Fischerdörfer entlang der Küste

Die dicht bewaldete, zerklüftete Schwarzmeerküste zwischen Amasra und Sinop.

Das Sumela-Kloster bei Maçka

Durchs Pontische Gebirge

Traumhafte Landschaften in den Bergen

Die Grenze nach Georgien

24.08.16 bis 30.08.16 Georgien

In Georgien stehen fünf Ziele auf unserem Plan: Wir beginnen in Akhaltsikhe. Von hier unternehmen wir einen Tagesausflug zur Höhlenstadt Wardsia. Weiter geht es nach Tbilisi, der Hauptstadt des Landes. Hier werden wir einige Tage unser Lager aufschlagen und uns zu Ausflügen in den Großen Kaukasus und nach Davit Garedscha aufmachen. Der letzte Tag in Georgien steht zur freien Verfügung in Tbilisi.

Akhaltsikhe mit seiner großen Festungsanlage, in der sich eine der wenigen erhaltenen Moscheen des Landes befindet

Der Markt in Akhaltsikhe mit üppigem Angebot

Gut drauf.

Felsen-Stadt und Kloster Wardsia

Bis 50.000 Menschen konnten in den 3.000 Wohneinheiten Wardsias leben. Die Stadt war vom georgischen König im 12. Jahrhundert als Grenzfestung gegen Perser und Türken geplant.

Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt mit schönen Fresken

Ein Blick über Tbilisi. Alt und Neu schaffen eine lebhafte Atmosphäre.

Die Friedensbrücke

Die "Mutter Georgiens" wacht über das Wohl ihrer Töchter und Söhne. In der linken Hand hält sie eine Weinschale, Symbol für die Gastfreundschaft der Georgier, in der rechten ein Schwert, als Zeichen ihrer Kampfbereitschaft.

Auf dem Weg nach Stepanzminda am Fuß des Berges Kasbek im Großen Kaukasus

Auch hier überall Kirchen und Klöster

Abendstimmung in Qasbegi

Hier gibt es wirklich noch frei laufende Schweine und Hühner. Man muss nur aufpassen, dass sie einem nicht vor die Räder springen.

Der Eingang zur Klosteranlage Davit Garedscha. Es ist das älteste Kloster Georgiens.

Die Mönche leben noch heute in Klausen, die in den Fels gehauen sind.

Die Kirche von Davit Garedscha

30.08.16 bis 03.09.16 Armenien

Drei Städte werden wir in Armenien ansteuern, Gyumri, Yerevan und Goris. Die meiste Zeit bewegen wir uns in schwindelnden Höhen. Armenien ist Bergland und das bedeutet weite Sicht und viele Kurven. Die Straßen sind allerdings in einem eher bescheidenen Zustand, so dass wir gut beraten sind, vorsichtig zu fahren. Dennoch ist es ein Genuss, unsere Bikes auf und ab zu treiben.

Die Straßen in Armenien sind gelinde gesagt reparaturbedürftig

Die Berglandschaft Armeniens, eine Wohltat für die Augen

Meist befinden wir uns in luftigen Höhen und sind umringt von noch höheren Bergen, deren Gipfel mit ewigem Schnee und Eis bedeckt sind.

Goris, der letzte Ort in Armenien, bevor wir nach Iran einreisen.

03.09.16 bis 21.09.16 Iran

Wir sind am Ziel, obwohl im wahren Sinne des Wortes der Weg das Ziel unserer Reise ist. Einige der bedeutensten kulturellen und landschaftlichen Highlights gehören zu unserem Reiseprogramm in Iran. Gleich am ersten Tag können wir das Mausoleum von Said ad-Din, dem Namensgeber der Safawiden-Dynastie bestaunen. Wir ziehen weiter durch das Elbursgebirge zu dem kleinen Bergdorf Masuleh und abends ans Kaspische Meer, wo wir in der bedeutenden Hafenstadt Bandar-e Anzali übernachten. Von dort durchqueren wir erneut das Elbursgebirge bis Qazvin. Wir nutzen die günstige Lage Qazvins für Tagesausflüge nach Alamut und eventuell Tehran.

Wir verlassen Qazvin in Richtung Süden. Erster Stopp ist Kashan, das für seine herrlichen Kaufmannshäuser berühmt ist. Weiter geht es bis bis an den Rand der Wüste Dascht-e Kawir, einem der heißesten Orte der Welt. Wir verbringen zwei unvergessliche Tage in der Oase Garmeh und besuchen die Sanddünen von Mesr. In Yazd, der Stadt mit den 1000 Windtürmen, schlendern wir durch die perfekt erhaltene Altstadt aus Lehm und erreichen am 12. Tag unseres Iranaufenthalts Shiraz und damit den südlichsten Punkt unserer Reise. Von hier sind es nur wenige Kilometer zu der alten Kaiserstadt Persepolis, die im 4. Jahrhundert vor Christus von Alexander dem Großen völlig zerstört wurde. Aber auch das wenige, das noch erhalten ist, vermittelt ein eindrucksvolles Bild von der ursprünglichen Pracht dieses Ortes.

Nun beginnt die Rückreise, was aber nicht bedeutet, dass es nun nichts mehr zu sehen und zu erleben gibt. Schon gleich am nächsten Tag befinden wir uns in der nach meinem Geschmack schönsten Stadt Irans, in Isfahan, in der wir zwei Tage verbringen. Von hier trennen uns nur noch zwei Tage wunderschöner Bergfahrt durch das Zagrosgebirge von der Grenze zur Türkei. In Orumiyeh werden wir die Gelegenheit nutzen, dem gleichnamigen Salzsee einen kurzen Besuch abzustatten. Dann verlassen wir Iran.

Das Mausoleum von Said ad-Din in Ardabil

Durchs Elbursgebirge nach Masuleh

Das kleine Bergdorf Masuleh, erbaut an einem steilen Hang im Elbursgebirge, stufenartig ein Haus über dem anderen.

Ein grandioser Blick von der Assassinen-Festung Alamut bei Qazvin

Chane-ye Tabatabayi, eines der prachtvollen Kaufmannhäuser in Kashan

Die Oase Garmeh am Rand der Wüste Dascht-e Kawir

Bei den Sanddünen von Mesr

Auf dem Weg nach Yazd: die verlassene Lehmstadt Karanaq

Yazd, die Stadt der 1000 Windtürme

Unser Hotel in Yazd

Der schiefe Turm von Shiraz

Persepolis

Die Lotfallah-Moschee in Isfahan

Innenansicht der Lotfallah Moschee

Die Imam Moschee

Kunsthandwerkerin im Basar von Isfahan...

...und eines ihrer filigranen Werke

Kräuter- und Gewürzangebot im Basar

Durchs Zagrosgebirge...

...ein Traum für Motorradfahrer

Unser Hotel in Orumiyeh. Hier heißt es Abschied nehmen von Iran.

Der Orumiyeh-See

21.09.16 bis 30.09.16 Der Kreis schließt sich: Durch die Türkei und Griechenland zurück nach Ancona

Wir durchqueren die Türkei diesmal durchs Landesinnere auf dem direkten Weg nach Istanbul. Höhepunkt ist der Besuch von Kappadokien. Ein ganzer Tag steht uns zur Verfügung, durch die unzähligen Täler zu streifen, und wer möchte, kann sich diesen Traum aus Tuffstein früh morgens auf einer Fahrt mit dem Heißluftballon von oben betrachten. Bevor wir erneut in Istanbul einlaufen, machen wir in dem kleinen osmanischen Städtchen Mudurnu halt. Ab Istanbul geht es auf dem gleichen Weg, den wir gekommen sind, zurück durch Griechenland bis Igoumenitsa und weiter mit der Fähre nach Ancona. Hier geht unser Abenteuer zu Ende.

Der Van-See

Kappadokien von oben

Bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts lebten in einigen der in den Berg gebauten Wohnungen Kappadokiens noch Menschen.

Erosion und Erdbeben haben an vielen Stellen das Innere der Tuffsteinberge offen gelegt.

Auf gut ausgebauten Straßen geht es durchs Landesinnere der Türkei bis Istanbul.

Zwischenstopp in der kleinen osmanischen Stadt Mudurnu

Und wieder in Istanbul

In Igoumenitsa besteigen wir die Fähre nach Ancona...

...wo wir am nächsten Morgen einlaufen.